Forschungsgebiet: Migräne
9 Wirkstoffe, die in Studien auf eine Wirkung im Bereich Migräne untersucht wurden — sortiert nach Forschungsrelevanz.
5-HTP (5-Hydroxytryptophan)
5-HTP ist ein Serotonin-Vorläufer, der die Blut-Hirn-Schranke überquert. Es wird vor allem für Schlaf und Stimmung untersucht. Wichtige Sicherheitswarnung: nicht mit SSRIs oder MAO-Hemmern…
Curcumin (Kurkuma-Extrakt)
Curcumin beeinflusst verschiedene Entzündungs- und Oxidationswege. Hauptproblem bleibt die Bioverfügbarkeit; positive Daten stammen meist aus speziellen Formulierungen.
Koffein
Koffein ist die weltweit am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz. Hunderte RCTs belegen Effekte auf Wachheit, Reaktionszeit, Ausdauerleistung und kurzfristige Kognition.
L-Tyrosin
L-Tyrosin ist eine Aminosäure-Vorstufe von Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin. In Studien zeigte sie kognitive Vorteile unter akutem Stress und Schlafentzug.
Magnesium
Magnesium ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt. Niedrige Zufuhr ist in Deutschland häufig. Die Form beeinflusst Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit deutlich.
Myo-Inositol
Myo-Inositol ist ein Zuckerverwandter mit vergleichsweise solider RCT-Lage bei PCOS und Insulinresistenz. Weitere Einsatzfelder werden untersucht.
Resveratrol
Als Rotwein-Inhaltsstoff und Sirtuin-Aktivator bekannt. Beeindruckende Tierstudien — Humanstudien zeigen inkonsistente Ergebnisse; Bioverfügbarkeit ist das Kernproblem.
Vitamin A
Vitamin A ist essenziell für Sehen, Haut und normale Immunfunktion. Bei Mangel klar nützlich – hochdosiert aber relevant toxisch, besonders in der Schwangerschaft.
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vitamin B2 ist essenziell für Energiestoffwechsel und antioxidative Enzyme. Wirklich interessant vor allem bei Mangel und möglicherweise zur Migräne-Prävention.