Forschungsgebiet: Haut
20 Wirkstoffe, die in Studien auf eine Wirkung im Bereich Haut untersucht wurden — sortiert nach Forschungsrelevanz.
Akkermansia muciniphila
Akkermansia muciniphila ist ein Darmbakterium, das mit besserem Metabolismus, Darmbarriere-Funktion und gesundes Altern assoziiert wird.
Astaxanthin
Astaxanthin ist ein Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften, das oft im Zusammenhang mit Mitochondrien diskutiert wird. Kleine RCTs untersuchen Effekte bei Haut, Augen und Belastung.
Beta-Alanin
Beta-Alanin erhöht durch höhere Muskelcarnosin-Spiegel die Pufferkapazität bei hochintensiven Belastungen und ist daher eher ein Sportthema als ein Longevity-Tool.
Glutathion
Glutathion ist das berühmte körpereigene Antioxidans. Als Supplement bleibt die Datenlage deutlich weniger beeindruckend als der Ruf.
Glycin
Glycin ist die kleinste Aminosäure und wird für Glutathion, Kollagen und Kreatin benötigt. Als GlyNAC-Kombination wird es auch im Zusammenhang mit Alterung-Hallmarks untersucht.
Gotu Kola
Gotu Kola wird für Gefäße, Haut und Gehirn diskutiert. Die Daten sind interessant, aber eher patchy als stark.
Hyaluronsäure
Körpereigenes Glycosaminoglykan mit hoher Wasserbindungskapazität. Mehrere RCTs belegen moderate Effekte auf Hautfeuchtigkeit und Faltenreduktion; orale Gelenkdaten schwächer.
Jod
Jod ist essenziell für Schilddrüsenhormone und kognitive Entwicklung. In Deutschland strukturell mangelversorgt trotz Jodsalz-Programm. EFSA-Claims zugelassen.
Kollagen
Kollagen ist eines der bekanntesten Supplements. Für Haut und Gelenkmarker gibt es Humanstudien; weitergehende Verjüngungsversprechen sind nicht belegt.
L-Tyrosin
L-Tyrosin ist eine Aminosäure-Vorstufe von Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin. In Studien zeigte sie kognitive Vorteile unter akutem Stress und Schlafentzug.
Lutein & Zeaxanthin
Lutein und Zeaxanthin sind Carotinoide, die sich in der Makula der Netzhaut anreichern. Vergleichsweise gut untersucht sind sie vor allem im Kontext visueller Belastung und altersbezogener…
NR (Nicotinamid-Ribosid)
NR ist wie NMN ein NAD+-Vorläufer, aber im Gegensatz zu NMN in der EU als Novel Food zugelassen. Humanstudien zeigen NAD+-Erhöhung, klinische Vorteile sind noch unklar.
Silicium
Silicium wird für Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe beworben. Biologisch plausibel, aber die klinische Evidenz ist eher begrenzt.
Vitamin A
Vitamin A ist essenziell für Sehen, Haut und normale Immunfunktion. Bei Mangel klar nützlich – hochdosiert aber relevant toxisch, besonders in der Schwangerschaft.
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vitamin B2 ist essenziell für Energiestoffwechsel und antioxidative Enzyme. Wirklich interessant vor allem bei Mangel und möglicherweise zur Migräne-Prävention.
Vitamin B7 (Biotin)
Biotin ist essenziell, aber Mangel selten. Für Haare und Nägel nur dann wirklich sinnvoll, wenn ein Defizit vorliegt – plus Laborwerte können verfälscht werden.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C ist essenziell für Kollagensynthese und weitere normale Körperfunktionen. Dafür bestehen zugelassene EFSA-Claims. Megadosen zeigen über die ausreichende Versorgung hinaus keinen klaren…
Vitamin D3 + K2
Niedrige Vitamin-D-Spiegel sind in Deutschland verbreitet. Die Supplementierung ist vor allem in Mangelkontexten vergleichsweise gut untersucht; K2 wird oft kombiniert, ist aber als eigenständiges…
Vitamin D3
Vitamin D3 ist bei nachgewiesenem Mangel gut belegt für Knochen, Muskeln und Immunabwehr. Ohne Mangel ist der Zusatznutzen deutlich schwächer – kein Universal-Upgrade.
Zink
Zink ist an vielen Enzymen beteiligt und essenziell für Immunfunktion, DNA-Reparatur und Hormonsynthese. Niedrige Zufuhr oder niedrige Spiegel sind bei älteren Menschen nicht selten und lassen…